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Reisfleisch oder eine Art Geschnetzeltes, Genuss am Gaumen, kulinarische Kindheit!


Reisfleisch Rezept, davon gibt es viele. Hier eine etwas ältere Variante von Oma. Da sie Schweine schlachteten gab es dieses Gericht des Öfteren!


  • Vorb.
    20 Min
  • Kochen
    1 Std
  • Port.
    4
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Reisfleisch Rezept

Für das Rezept brauchen wir:

Zutaten

Nährwerte

Angaben sind Richtwerte!

  • pro 100 g
  • Kalorien
    520 kcal

    Zubereitung

    Omas Rezept ist immer das Beste! Wir lieben es und kochen das Gericht um Oma zu gedenken! Wunderbar!

    Teil 1
    Vorbereitung

    Zwiebel sowie Knoblauch schälen und klein schneiden. In einem Topf das Schmalz zerlassen oder das Öl erhitzen. Die Zwiebel goldbraun rösten. Das Ganze paprizieren (Paprikapulver zugeben und mitrösten, nur kurz sonst wird es bitter!). Tomatenmark zugeben und ebenfalls mitrösten. Die Hitze reduzieren, das Fleisch sowie die Gewürze beigeben und etwa 20 bis 25 Minuten, bei kleiner Flamme mit Deckel, langsam schmoren.

    Teil 2
    Zubereitung

    Mit Weißwein ablöschen, den Reis hinzugeben und mit 500 ml Brühe aufgießen. Das Ganze kurz aufkochen lassen und danach erneut mit geschlossenem Deckel, bei kleiner Flamme (Hitze) ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

    Teil 3
    Garen

    Mit Salz und Pfeffer abschmecken. (wer es etwas pikanter mag kann noch etwas Chili oder Tabasco zugeben) Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Zum Schluss auf einem Teller servieren und wenn man will, mit Petersilie und/oder Parmesan bestreuen.

    Anmerkung

    Anstatt Schweinefleisch wird auch gerne Kalbfleisch verwendet. In manchen Rezepten findet man noch Schwarte beigefügt. Hauptzutaten: Reis und Schweinefleisch von der Schulter. Dazu kommen Zwiebel, Knoblauch, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Kümmel und Paprikapulver.


    Reisfleisch oder eine Art Geschnetzeltes, Genuss am Gaumen

    Es ist eine Spezialität aus dem Balkan. Hauptzutaten sind Reis und Schweinefleisch von der Schulter. Dazu kommen Zwiebel, Knoblauch, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Kümmel und Paprikapulver. Anstatt Schweinefleisch wird auch gerne Kalbfleisch verwendet. In manchen Rezepten findet man noch Schwarte beigefügt.

    Reisfleisch, ein vergessener Genuss!

    Es gibt Gerichte, Klassiker einer vergangenen Zeit, die gerne vergessen werden. Immer wieder finden wir Speisen, die von der Karte verschwinden und wenig später als neue Erfindung und in einer Abwandlung vom Original, wieder auftauchen. Reisfleisch ist eines dieser Gerichte.

    Reisfleisch ist entstanden, zumindest kennen wir es so aus der Kindheit, aus Abfällen bei der Schlachtung. Man kann es vergleichen mit Krautfleisch (Szegediner Gulasch). Es wurden Fleischreste hergenommen, mit Reis und weiteren Zutaten in einem Topf zubereitet und geschmort. In einigen Gastrobetrieben gibt es Reisfleisch in unterschiedlichen Varianten als Personalessen.

    Opa mochte es auch gerne! Unser Problem war nur die Schärfe, es schmeckte uns aber Opa wollte es immer scharf. Die Gaumen der Kinder wurden schon sehr früh geprägt und abgehärtet. Wir schwitzten, husteten und tranken viel. Manchmal weinten wir auch. Opa grinste immer und meinte nur, es würde uns hart und stark machen. Opa war etwas Besonderes, manchmal war er aber auch besonders ….

    Oma war ja human und bereitete es zu, damit es für alle am Tisch passt, Opa aber kostete vorher immer, nahm den Topf und schmeckte ab. Ich kam schnell darauf, es ist besser als erster zu nehmen und gleich beim Herd den Teller zu füllen. Die Schlauheit wurde mir in die Wiege gelegt ….

    Was dazu zu Reisfleisch?

    Als Beilage empfehlen wir unseren beliebten Mango – Tomaten Salat, die fruchtigen Aromen verfeinern den Geschmack noch etwas!

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    graf manuel

    FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

    Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.


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    Rezept Bewertung

    durchschnittliche Bewertung:
    • 5 / 5
    Anzahl Bewertungen:( 1 )
    • graf manuel

      Manuel Graf

      Oma hat es gern gemacht und verwertete bei diesem Gericht die Reste des geschlachteten Schweines. Es war ein Genuss!

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