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Zum narrischen Koarl, Foodtruck 1A, wenn der alte Freund die Gastro lebt!


Zum narrischen Koarl, Imbiss, Lokal, Foodtruck, nennt es wie ihr wollt! Das Essen, die Umgebung, der Eindruck, die Persönlichkeit! Wie es war?


Narrischer Koarl Ripperlabend Abbildung 1

Zum narrischen Koarl, muss man da hin?

Wenn der alte Freund die Gastro liebt und lebt, er zum Probelauf lädt und ruft „es gibt Essen“, dann müssen wir da hin! Wir müssen das neue Konzept erforschen, uns alles ansehen, bewerten und natürlich verkosten. Wir sind einiges gewöhnt, wir kennen den Koarl (Karl) und ja er ist ein Narr, im positiven Sinne. Zum narrischen Koarl, der Name ist Programm!

Das Gericht, die Rippen!

Es gibt sie, die bekannten und beliebten Ripperl von Karl. Man kennt sie in der Umgebung, man hat sie schon gegessen und weiß, wie sie schmecken müssen, wie sie geschmeckt haben. Hat sich die Qualität oder das Rezept geändert? Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum. Es ist alles wie es war, wie wir es gewohnt sind, wir haben nichts anderes erwartet!

Zartes Fleisch, eine ausreichend große Portion, bestehend aus 1 Länge Rippen (wow, die waren lang und fleischig), 2 Folienkartoffel, 2 Soßen und eine Schüssel Krautsalat mit Pfefferoni. Eine süße aber feine Marinade auf den Rippen, wunderbar karamellisiert. Genau so war es, genau so ist es, genau so wird es immer sein! Das alles gab es zu einem Preis von € 15,- In der heutigen Zeit eine faire Geschichte!

Die Lokalität, die Möglichkeiten

Es ist Sommer, der Gastgarten ist geöffnet. Die Speisen werden im Foodtruck zubereitet. Die Schirme gespannt, die Gäste vor der Sonne geschützt. Wir finden verschiedene Sitzmöglichkeiten vor. Kleine, gemütliche Lounge-Möbel laden zum Verweilen und Cocktail trinken ein. Heurigen-Tische ermöglichen ein gemütliches Essen mit größeren Gruppen.

Ein Steingarten, Liegestühle, man hat die Qual der Wahl. Es ist ein kulinarischer Marathon. Essen am Tisch, Relaxen im Liegestuhl, der Cocktail in der Lounge, verdauen zu Hause, im Bett. Das Ambiente und die Möglichkeiten wurden genau durchdacht. Man fühlt sich wohl.

Was tun im Herbst, Winter oder bei Schlechtwetter? Keine Sorge, auch daran wurde gedacht und es gibt einen Gastro Indoorbereich. Alle Räumlichkeiten, der Foodtruck und der Gastgarten stehen für diverse Feiern zur Verfügung und können gebucht werden. Man wird mit köstlichen Speisen, wie Ripperl, Gulasch, Spanferkel, Stelzen und weiteren Verführungen verwöhnt.

Musikalische Untermalung der Feierlichkeiten ist technisch vorhanden, es gibt gelegentlich Live-Auftritte von lokalen und regionalen Bands. Man muss sagen, Karl sorgt für Abwechslung und bemüht sich, dass die Gäste rundum glücklich sind und einen aufregenden sowie sorglosen Abend verbringen können.

Der Geschmack!

Das Thema kann man ganz kurz behandeln. Alles, was Karl im Ofen, auf dem Feuer, am Grill oder im Topf zaubert, schmeckt! Man schmeckt nicht nur die Gewürze, die Aromen, nein, man schmeckt die Leidenschaft, das Bewusstsein für Qualität und Genuss. Karl würde nie etwas servieren, mit dem er selbst nicht zufrieden ist.

Er freut sich über Feedback, man sieht, er denkt immer nach, ob man nicht noch etwas besser machen kann. Er beobachtet seine Gäste und achtet auf zufriedene Gesichter. Manchmal erlaubt er sich aber auch kleine Scherze. An diesem Abend war es ein kleines Plakat auf dem geschrieben stand „Selbstbedienung, kein Tischservice!“. „Zum narrischen Koarl“, der spinnt ….

Ich traute meinen Augen nicht, sah Karl an, sah das Plakat an, sah Karl wieder an und bemerkte ein Grinsen in seinem Gesicht! Alles klar, das kann nur ein Scherz sein. So war es auch. Natürlich wurden die Teller, nachdem sie liebevoll von Karl persönlich angerichtet und abgenommen wurden, serviert. „Zum narrischen Koarl“, jetzt weiß man vielleicht, warum er und das Lokal so genannt wird!

„Making of“, ein kleiner Auszug in Bildern!

Karl Kickinger, der geborene Gastronom und Koch!

Seit ich Karl kenne, das ist schon ziemlich lange, ist der Ofen, das Feuer, die Hitze sein Freund. Er wuselt schon immer gerne in der Küche herum. Die Töpfe hatten immer schon eine größere Dimension. Die geschaffenen Gerichte stammen meistens aus der „Slow Cooking“ Ecke. Zeit bringt Geschmack, Zeit bringt Genuss, so seine Einstellung. Fastfood, im eigentlichen Sinne, ist nicht seine Passion!

Karl entschied sich, nach seiner Gastgeberrolle als privater Weinkellerbesitzer, sein Hobby und seine Passion zu erweitern und eröffnete einen Imbiss. Er bereitete die Speisen zu, die er lt. Vorschriften zubereiten durfte. Jeder im Ort sagte, das wird nichts, das funktioniert nicht, der ist nicht lange da. Doch es kam anders.

Der Erfolg wuchs ständig. Das freute Karl natürlich und gab ihm zusätzlich Auftrieb und die Motivation für mehr. Doch! Es rief auch die Neider auf den Plan und lokale Gastronomen begannen ihn mit Anzeigen bei den Behörden zu bombardieren. Haltlose Vorwürfe, Kontrollen und unnötige Hetzerei seitens mancher Politiker im Ort.

Narrischer Koarl Ripperlabend Abbildung 7

Was tun? Aufgeben? Zusperren? Nein, die können mich alle, ich mache jetzt die Gastroprüfung, dann geht alles besser, ich kann kochen und machen wie ich will. Denen werde ich zeigen, wie der Hase läuft. Gesagt, getan, untergetaucht um zu lernen, wenig später sieht man ihn mit stolzer Brust und bestandener Prüfung.

Der Imbiss bleibt, die Garagenvermietung nebenan läuft immer besser. Karl erweitert sein Angebot. Bald wird ihm alles zu klein und das Leben schreit nach Veränderung. Das Gelände einer Möbelfabrik ist zu erwerben, ein Konkurs macht es möglich. Karl riskiert es und beginnt die Hallen umzubauen auf kleine Lagerzellen und vermietet diese. Wie gewohnt, jetzt etwas größer, weiter, höher.

Der alte Standort wird verkauft, der Neue schnell ausgebaut. Das Werk ist getan. Karl schreit nach mehr und hört erneut die Gastro rufen. Es gibt weit und breit kein Tanzlokal, so wie es früher war. Musik, gutes Essen, feine Getränke und viel Platz um sich zu bewegen. Kurz geplant, kalkuliert, nahm er sehr viel Geld in die Hand, baute eine Halle aus, richtete sie ein und hielt alle Vorschriften ein.

Da kamen sie wieder, die Neider, Anzeigen da, Widersprüche hier, nein das wollen wir doch nicht. Die Eröffnung wurde immer wieder verzögert, die Bewilligung wurde immer wieder abgelehnt. Kein Grund, um alles hinzuschmeißen. Nach einiger demotivierender Ereignisse, krempelte Karl die Ärmel hoch, baute wieder um, um alle zufriedenzustellen. Das Tanzlokal wurde eröffnet, er war wieder da, er war glücklich.

Nun fehlte ihm aber das kleine Gastroglück, der direkte Kontakt mit den Gästen, es war ja alles da. Wir kaufen jetzt einen Foodtruck, stellen den in den Gastgarten vom Tanzlokal und sperren im Sommer auf. Der Name? Zum narrischen Koarl! Der Name ist Programm! Wenn wir schon alles haben, dann machen wir auch ein gewisses Maß an Catering und öffnen unsere Lokalitäten für private Feiern!

Karl ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Unternehmer. Er unternimmt etwas, auch wenn es bedeutet durch die Behördenhölle gehen zu müssen, Steine aus dem Weg zu räumen oder seinen Willen mit sachlicher Argumentation durchzusetzen. Der Erfolg gibt ihm recht! Karl, von unserer Seite alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit deinem Foodtruck und deinem Konzept „Zum narrischen Koarl“

Fazit!

Das Lokal, der Foodtruck, zum narrischen Koarl, wird von uns als sehr gut befunden und kann aus unserer Sicht auf jeden Fall weiterempfohlen werden. Wir vergeben satte 5 Sterne und werden wieder kommen. Garantiert! Wir lieben gute Gastronomiebetriebe mit einem fairen Preis. Leben und leben lassen, da können sich einige eine Scheibe abschneiden! Nehmt das Lokal „Zum narrischen Koarl“ als Vorbild!

 

ZUM NARRISCHEN KOARL

Tulllnerstraße 39
A-2000 Stockerau
Telefon: +43 676 35 05 900


In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß beim Besuch des Lokals! Wir schreiben immer wieder interessante Bewertungen und Berichte über diverse Lokale Berichte, von Menschen für Menschen! Hier geht es zu den Lokalbewertungen! ZUR ÜBERSICHT. Zum narrischen Koarl, ein Bericht auf unsere Art!

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graf manuel

FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.

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