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geröstete Leber vom Reh, ein Wildgericht, einfach und schnell gemacht!


geröstete Leber vom Reh - Rezept: Die Leber enthält große Mengen an Vitamin A, B1, B2 und B12, C und D. Vom Wild schmeckt das Gericht ...


  • Vorb.
    10 Min
  • Kochen
    20 Min
  • Port.
    4
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geröstete Leber vom Reh - Rezept

Für das Rezept brauchen wir:

Zutaten

Nährwerte

Angaben sind Richtwerte!

  • pro 100 g
  • Kalorien
    450 kcal

    Zubereitung

    Wir lieben Leber in allen Variaten, am Liebsten haben wir die Leber, wie in diesem Rezept, geröstet. Wir wünschen viel Erfolg!

    Teil 1
    Vorbereitung

    Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die Leber putzen und in Streifen schneiden. Zwiebelringe in einer Pfanne mit Schmalz goldgelb rösten. Leber beifügen und kurz rösten (Achtung nicht übergaren, lieber früher als zu spät herausnehmen). Das Mehl hinzufügen und einrühren (stauben), mit Essig ablöschen und mit der Suppe aufgießen.

    Teil 2
    Garen

    Majoran hinzugeben und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Die Leberstücke aus dem Saft nehmen und beiseite stellen. Den Saft auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen. Leber wieder hinzugeben und servieren.

    Anmerkung

    Man muss unbedingt darauf achten die Leber nicht zu lange zu braten bzw. zu köcheln da sie sonst hart und zäh wird.


    Geröstete Leber vom Reh, Genuss der Jagdgesellschaft

    Die Leber enthält große Mengen an Vitamin A, B1, B2 und B12, C und D. Die wohlschmeckendste Leber stammt von Jungtieren wie Kalb, Lamm oder vom Reh, von Kaninchen, der Gans und der Ente. Es wird aber auch Leber von Schwein und Rind sowie Huhn, Pute und Hase in der Gastronomie und Küche verwendet.

    Leber, die Spezialität in der alten Küche!

    Leber, bitter, tranig, zäh, schmeckt nicht! Man hört aus vielen jungen Mündern immer wieder, diese oder so ähnliche Laute. In den Kreisen der Jäger, der alten und erfahrenen Köche und vor allem bei meinen Großeltern ist Leber eine Delikatesse.

    Leber wurde bei uns von den Hühnern gegessen, die hatten wir selbst am Hof. Es wurde das ganze Huhn verarbeitet. Die Leber wurde meißt paniert. Der Magen und der Kragen wurden in der Suppe mit Gemüse gekocht und dann von Opa und/oder von mir abgenagt.

    Oma taschte die Eier der Hühner gerne gegen Fleischteile vom Schwein oder Rind. Leber gab es auch gelegentlich. Wenn ich mich richtig erinnere, so ein bis zwei mal im Jahr. Geröstet. Ein riesiger Topf, jeder hatte einen Löffel, wir saßen alle an einem Tisch, löffelten den Topf leer. Es gab Brot oder Kartoffeln dazu. Die Erinnerung daran macht mich stolz, es war meine Kindheit und Jugend! Unbeschwert!

    Geröstete Leber vom Reh ist bis heute etwas ganz besonderes. Man braucht gute Beziehungen, meißt verarbeiten die Jäger diese Delikatesse selbst in ihrer Küche. Wichtig ist es, bei jeder Leber, egal von welchem Tier, darauf zu achten, diese nicht zu übergaren. Ist sie durch, oder sogar zwei mal gestorben, ist sie ungenießbar, zäh und/oder hart.

    Was dazu zu geröstete Leber vom Reh?

    Wir machen zu geröstete Leber gerne Kartoffel oder Zwiebelbrot dazu, natürlich selbst hergestellt. Wie das Brot funktioniert zeigen wir hier.  ZUM REZEPT. Mahlzeit!

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    graf manuel

    FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

    Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.


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    durchschnittliche Bewertung:
    • 5 / 5
    Anzahl Bewertungen:( 2 )
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      Andreas

      Einfach und gut. Ich röste die Leber zuerst, und mache dann die Sauce. Ist noch einfacher.

    • graf manuel

      Manuel Graf

      Leber mag nicht jeder. Die Zubereitung ist jedoch schnell und einfach!

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