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Lungenbraten Gugelhupf, Speckmantel, Pilz-Soße, backen mit Fleisch!


Lungenbraten Gugelhupf: herzhaft backen mit Fleisch. Die kulinarische Erfüllung eines Genuss-Traumes, wenig Aufwand gutes Ergebnis!


  • Vorb.
    20 Min
  • Kochen
    1 Std. 10 M
  • Port.
    4
  • Views
    23.488
Lungenbraten Gugelhupf Rezept

Für das Rezept brauchen wir:

Zutaten

Nährwerte

Angaben sind Richtwerte!

  • pro 100 g
  • Kalorien
    850 kcal

    Zubereitung

    Das Fleisch bleibt zart, die Hülle herum wird saftig und der Speck knuspert. Kann es noch besser sein? Wir bezweifeln das! Wir wünschen gutes Gelingen!

    Teil 1
    Vorbereitung

    Zwiebel sowie Knoblauch schälen und klein schneiden. Lungenbraten (Lende), wenn nötig, zuputzen. Schnittlauch sowie Petersilie waschen und fein hacken. Champignons putzen. Zwiebel in einer Pfanne mit 1 EL Öl etwas anschwitzen. Semmelwürfel in eine Schüssel geben mit ca. 1 Liter Wasser aufgießen, 2 Eier, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Schnittlauch und Petersilie zugeben und gut zu einem Knödelteig vermengen.

    Teil 2
    Zubereitung

    Lungenbraten in einer Pfanne von allen Seiten kurz und scharf anbraten. Eine Gugelhupfform mit Speck auslegen (Speck etwas aus der Form überstehen lassen) und mit der Hälfte der Knödelmasse füllen. Lungenbraten (Lende) in der Form (im Kreis) verteilen. Die Form mit der restlichen Knödelmasse füllen und Überstehenden Speck zur Mitte hin einklappen. Ofen auf 180° vorheizen.

    Teil 3
    Garen

    Im Backrohr bei 180° ca. 45 Minuten mit Alufolie bedeckt backen. Danach nochmals ca. 30 Minuten ohne Folie backen. Champignons, Zwiebel, Petersilie schneiden. Zwiebel mit Butter in der Pfanne rösten. Champignons zugeben und kurz rösten. Mit Mehl stauben, mit der Brühe aufgießen, verrühren und bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen (nur wenige Minuten). Mit Salz sowie Pfeffer abschmecken, Petersilie zugeben und 2 EL Sauerrahm einrühren. Fertig!

    Anmerkung

    Wunderbar zu jeder Jahreszeit! Mahlzeit.


    Lungenbraten Gugelhupf, ein Kuchen mit Fleisch

    Backen in Fleisch! Lungenbraten Gugelhupf ist eine Form des Backens die wir besonders lieben. Fleisch, Knödelteig und saftiger Speck verschmelzen hier zu einer wahrlichen Gaumenfreude. Über diesen Gugelhupf sollte ein ganzer Band an Gedichten verfasst werden. Ich weiß es nicht genau aber vielleicht beginne ich damit. Einfach nachkochen und selbst eine Meinung bilden. Wir wünschen gutes Gelingen!

    Was ist ein Lungenbraten?

    Lungenbraten ist das edle Stück vom Schwein, Rind oder auch vom Wild. Es hat allerdings nichts mit der Lunge zu tun. Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort „lumbus“ = Lende ab. Daraus wurde im Mittelalter „lume“, „lumpe“; im Alt-Wien der Barock- und Biedermeierzeit sagte man dazu noch

    „Lummelbraten“ und „Lumpelbraten“, in den Kochbüchern des 18. Jahrhunderts erscheint bereits die Form „Lungel-Bratl“. In den folgenden Jahrzehnten bildete sich dann unsere irreführende Bezeichnung „Lungenbraten“. In Deutschland heißt dieses Fleischstück ganz korrekt „Lendenbraten“.

    Wie kamen wir zu diesem Rezept?

    Als Kochinteressierter und Foodie ist man Mitglied von diversen Kochgruppen, tauscht sich mit Kollegen aus und bewundert Rezepte der anderen Foodies. So kam es das eine Facebook Freundin ihre Variante dieses Gerichts postete. Ich bewunderte diese Kreation und wollte unbedingt das Rezept haben. Den ersten Versuch machten wir 1:1, den Zweiten wandelten wir etwas ab und waren sofort verliebt. Seither gehört dieses Gericht zu unseren absoluten Lieblingsgerichten.

    Gugelhupf? Woher kommt der Ausdruck!

    Die Wurzeln des Gugelhupfs lassen sich bis ins 15. Jahrhundert in Mitteleuropa zurückverfolgen. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1822, als in einem österreichischen Kochbuch ein Rezept für einen „Gugelhopf“ erschien. In dieser Zeit war der Kuchen wahrscheinlich eher einfacher und weniger verfeinert als die heutigen Varianten.

    Was dazu zum Lungenbraten Gugelhupf?

    Wir reichen gerne etwas marinierten Blattsalat und/oder unseren beliebten Mango Tomaten Salat.  Wie man den Salat selbst herstellen kann zeigen wir hier. ZUM REZEPT!

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    graf manuel

    FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

    Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.


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    • graf manuel

      Manuel Graf

      Backen ist nicht kochen? Hier definitiv schon! Die Konsistenz und das Aroma ist wunderbar.

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