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Kimchi, pikante Variante, als Beilage oder zum Kochen, gemacht in weniger als 3 Stunden!


Kimchi ist nicht gleich Kimchi, soviel steht fest. Es gibt scharfe bzw. pikante Varianten, es gibt Weißen, der ist mild, und es gibt Kimchi mit Gurken!


  • Vorb.
    2 Std 30 M
  • Kochen
    6 Std.
  • Port.
    4
  • Views
    1.933
Kimchi Rezept

Für das Rezept brauchen wir:

Zutaten

Nährwerte

Angaben sind RIchtwerte

  • pro 100 g
  • Kalorien
    90 kcal

    Zubereitung

    Tipp: Wenn man die Schärfe reduzieren möchte, sollte man die Chiliflocken, zumindest einen Teil davon, mit Paprikapulver ersetzen! Der Geschmack ändert sich dann aber leicht!

    Teil 1
    Vorbereitung

    Chinakohl, die äußeren Blätter entfernen, den Rest des Kohls vierteln und waschen. Aufpassen, dass der Stiel intakt bleibt. Grobes Meersalz in einer großen Schüssel auflösen und den Chinakohl einzeln in das Salzwasser geben, herausnehmen und zum Nachsalzen auf ein Tablett legen. Den Chinakohl mit dem Kochsalz überall gut einsalzen, auch über den dicken weißen Teil und zwischen den Blättern (Blätter vorsichtig auseinander ziehen). Das Salzwasser aufheben, das benötigen wir später erneut!

    Teil 2
    Zubereitung

    Der gesalzene Chinakohl kommt in einen großen Behälter (Eimer oder große Tüte). Das Salzwasser, das wir aufheben sollten, leeren wir nun in den Eimer oder in die Tüte, der Kohl sollte komplett damit bedeckt sein. Der Kohl sollte etwas beschwert werden, um ihn zusammenzupressen.(schwerer Topf mit Wasser, Stein oder was auch immer). Der Chinakohl muss 6 Stunden ruhen und fermentieren. Alle 2 Stunden sollte der Kohl gewendet und wieder beschwert werden. Den Kohl mit Wasser abspülen, um das Salz zu entfernen und in einem Sieb ca. 1 Stunde abtropfen lassen.

    Teil 3
    Weiter in der Zubereitung

    Reismehl mit Wasser (400 ml) in einem Topf vermengen und bei mittlerer Hitze ca. 5 bis 8 Minuten köcheln bis es eingedickt ist. Masse in eine Schüssel geben, abkühlen lassen und mit den Chiliflocken vermengen. Rettich oder Radieschen waschen, putzen, in feine Würfel schneiden und in eine mittelgroße Schüssel geben. Mit feinem Meersalz abschmecken und Fischsoße zugeben. Die Masse 10 Minuten ruhen lassen. Schnittlauch waschen, abtropfen lassen und klein schneiden. Karotten waschen, schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen und fein hacken. Zwiebel schälen und sehr fein hacken.

    Teil 4
    Garen

    Schnittlauch, Karotten, Knoblauch, Zwiebel, Ingwer, Zucker und die Chiliflockenmischung zum Rettich oder den Radieschen in die Schüssel geben und alles gut vermengen. Kohl auf ein Tablett legen und die Gewürze auf jedem Blatt verteilen (nur eine Seite des Blattes würzen). Die Kohlblätter NICHT vom Stiel abziehen! Kimchi in ein Einmachglas füllen, sollte noch etwas von der Paste übrig sein, auf die Gläser aufteilen und den Deckel verschließen. Die Gläser müssen 24 Stunden lang bei Raumtemperatur stehen und kommen dann in den Kühlschrank. Man kann Kimchi gleich essen, wir empfehlen aber 2 bis 3 Tage zu warten, der Geschmack wird viel intensiver!

    Anmerkung

    Als Beilage zu Fisch, Fleisch und vegetarischen Gerichten mit Gemüse eignet sich Kimchi optimal. Man kann ihn aber auch nur mit etwas Brot essen oder so wegnaschen!


    Kimchi, der fermentierte Chinakohl!

    Kimchi ist nicht gleich Kimchi, soviel steht fest. Es gibt scharfe bzw. pikante Varianten, es gibt Weißen, der ist mild, und es gibt Kimchi mit Gurken, Radieschen und viele mehr. Kimchi mit Chinakohl ist nur eine Variante der beliebten koreanischen Beilage. Fermentiert werden sie alle in einer Form.

    Das perfekte Rezept!

    Gibt es das? Das ist eine gute Frage. Wir haben bereits einige Versuche hinter uns gebracht. Bis dato sind wir immer gescheitert. Wir haben uns an Rezepten auf europäischen Seiten, vor allem aus Deutschland und Österreich, orientiert. Es gibt unzählige davon, jeder behauptet das Original zu veröffentlichen.

    Es ist immer nur eine Behauptung, denn es gibt kein Originalrezept! Die Zubereitung ist von Region zu Region unterschiedlich, es gibt Basiszutaten und Zubereitungsschritte, es gibt aber kein originales Rezept im klassischen Sinne.

    Wir haben es aufgegeben, der Geschmack war aus unserer Sicht nicht authentisch, er war weit weg von dem, was wir aus guten asiatischen Lokalen mit frischer Küche kennen. Wir haben uns also die Mühe gemacht etwas genauer zu recherchieren, haben uns auf Koreanischen Foodblogs herumgetrieben und genau eruiert, wer da schreibt.

    In diesem Rezept sind auch einige spezielle Zutaten vertreten. Diese bekommt man alle in einem gut ausgestatteten Asia-Laden. Man sollte sich unbedingt die Mühe machen, die Zutaten zu organisieren, es ist zwar ein Aufwand, aber der macht sich auf jeden Fall bezahlt.

    Wir haben unzählige Rezepte angesehen, probiert, und dann haben wir einfach das für uns beste Rezept geschaffen. Es wurden einige Varianten kombiniert und herauskam ein gutes und relativ einfaches Kimchi Rezept. Die Zubereitung ist in weniger als 3 Stunden erledigt. Die Wartezeit für das Fermentieren haben wir hier nicht einberechnet. Wir führen diese aber extra im Rezept an.

    Gläser abstellen und warten bis das Gericht fertig ist, ist ja kein Aufwand, nein, es ist ein Geduldsspiel! In diesem Sinne wünschen wir gutes Gelingen und einen wunderbaren Genussmoment mit unserem Kimchi!

    Was dazu zu Kimchi?

    Die Variante passt zu gegrilltem Fleisch oder Fisch optimal, eignet sich aber auch zum Kochen als Zutat. Wir essen gerne frisches Nann Brot dazu. Wie man das Brot selbst herstellen kann, zeigen wir hier. ZUM REZEPT

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    graf manuel

    FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

    Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.


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      Johann F.

      Wir haben auch schon viele Rezepte versucht! Vielleicht ist ja eures am Besten, wir werden sehen! LG

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