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Fiaker Gulasch oder nur Gulasch Plus? Die fragliche Garnitur! Schmeckt einfach gut!


Fiaker Gulasch ist ein Klassiker der Wiener Küche, es schmeckt wie Gulasch schmecken muss, serviert mit ungewöhnlicher Garnitur! So gut ...


  • Vorb.
    20 Min
  • Kochen
    3-4 Std.
  • Port.
    4
  • Views
    3.255
Fiaker Gulasch Rezept

Für das Rezept brauchen wir:

Zutaten

Nährwerte

Angaben sind Richtwerte!

  • pro 100 g
  • Kalorien
    850 kcal

    Zubereitung

    Gulasch braucht immer genug Zeit, wir erlauben dem Fleisch zart zu werden! Geduld muss man haben!

    Teil 1
    Vorbereitung

    Fleisch putzen, waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in größere Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf das Schmalz erhitzen und die Zwiebel etwas rösten und dann bei kleinerer Hitze weich dünsten. Paprikapulver zugeben, mit Essig ablöschen und das Tomatenmark zugeben. Alles gut vermengen. Fleisch zugeben, kurz anbraten, mit Salz, Pfeffer, Kümmel sowie Majoran würzen. Knoblauch zugeben und alles gut verrühren. Mit Rindsuppe (Brühe) aufgießen, bis das Fleisch gerade so bedeckt ist.

    Teil 2
    Garen

    Das Fleisch ca. 3-4 Stunden bei niedriger Hitze nicht zugedeckt langsam köcheln lassen. Sollte der Saft zu viel reduzieren (das ist Geschmacksache) immer wieder mit etwas Suppe aufgießen. Zum Schluss erneut mit den Gewürzen abschmecken und nochmals einige Minuten ziehen lassen. Die Garnitur: Würstel im Wasser sieden oder an beiden Enden etwas kreuzförmig einschneiden und in der Pfanne kurz braten (nach Belieben). In einer Pfanne die Eier zu Spiegelei braten (Konsistenz nach Belieben - wir lieben sie wachsweich). Die Gurken fächerförmig einschneiden. Gulasch mit Gurken, Ei und Würstchen auf einem Teller servieren Fertig!

    Anmerkung

    Als weitere Beilagen sind Gebäck und oder Semmelknödel möglich. Mahlzeit!


    Fiaker Gulasch ist ein Klassiker der Wiener Küche! Gulasch Plus Version 2.0 …

    Gulasch gibt es in vielen Variationen, die Rezepte sind vielseitig, das Verhältnis zwischen Fleisch und Zwiebel umstritten und oft sehr unterschiedlich. Das Fiaker Gulasch glänzt und provoziert zugleich mit seiner Garnitur. Wir zeigen hier ein einfaches, aber auch, wie bei jedem Gulasch, lange dauerndes Rezept. Wir schmoren bzw. köcheln langsam, denn das Fleisch und seine Sehnen brauchen Zeit, um perfekt zu werden.

    Gulasch ist so vielseitig!

    Der Genuss ist wunderbar. Das Grundrezept kann man mit unterschiedlichen Gewürzen nach Belieben verfeinern, mit dem Verhältnis Zwiebel zu Fleisch experimentieren und eine persönliche Variante erschaffen. Gegessen wird das Gulasch (zubereitet mit Rindfleisch) mit einer sehr ungewöhnlichen Beilage und Zubehör. Es wird ein halbes gegrilltes Wiener Würstchen, Semmelknödel, ein Spiegelei und Gurken dazu serviert.

    Das Fiaker Gulasch und die Geschichte dahinter!

    Das Fiaker Gulasch hat eine interessante Geschichte und ist eng mit der Wiener Küche und Kultur verbunden. Ursprünglich stammt das „Gulasch“ aus Ungarn, fand aber durch die Verlegung ungarischer Truppenregimenter nach Österreich seinen Einzug in die Wiener Küche. Das Fiaker Gulasch ist eine spezielle Wiener Variante des feurig-würzigen Puszta-Gerichts.

    Der Name „Fiaker Gulasch“ leitet sich von den Wiener Kutschern (Fiakern) ab. Diese Kutscher haben das Gericht am Vormittag als spätes, herzhaftes Frühstück gegessen. Das Gulasch ist ein köstliches Beispiel für die traditionelle Wiener Küche und ein Muss für alle, die die kulinarische Vielfalt dieser Stadt erleben möchten. In diesem Sinne wünschen wir gutes Gelingen und einen wunderbaren Genussmoment! Möge die Schärfe und der Genuss mit euch sein!

    In diesem, verlinken Rezept zeigen wir die Grundvariante von einem Gulasch. Auch hier ist die Zubereitung sehr zeitintensiv, um dem Fleisch die Zeit zu geben, eine wunderbare Konsistenz zu erhalten und die Aromen optimal verschmelzen zu lassen! ZUM REZEPT


    Was dazu zum beliebten Fiaker Gulasch?

    Wir reichen unsere laktosefreien Semmelknödel zu diesem Gericht! Wie man die Knödel selbst herstellen kann, zeigen wir hier. ZUM REZEPT

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    graf manuel

    FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

    Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.


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    Anzahl Bewertungen:( 1 )
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      Walter Gerstinger

      Oh ja und das Knödel ist bei uns Pflicht! Wunderbar. LG

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