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Powidltascherl, Kartoffel und Zwetschge gepaart im Genuss, Omas Klassiker!


Powidltascherl, Omas Klassiker ganz einfach zubereitet. Immer wieder ein Genuss, immer wieder ein Erlebnis, Erinnerungen pur an die Kindheit!


  • Vorb.
    40 Min
  • Kochen
    40 Min
  • Port.
    4
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Powidl Tascherl Rezept

Für das Rezept brauchen wir:

Zutaten

Nährwerte

Angaben sind Richtwerte!

  • pro 100 g
  • Kalorien
    250 kcal

    Zubereitung

    Powidl und Kartoffelteig, wenig Zutaten, viel Genuss! Wenn die Zwetschgen reif waren hat Oma stundenlang eingekocht und danach diese himmlischen Taschen gemacht. Erinnerung an die Kindheit!

    Teil 1
    Vorbereitung

    Für den Teig: Salzwasser zum Kochen bringen. Kartoffeln, schälen, vierteln und im Salzwasser weich kochen und abgießen. Im Topf auf der warmen Herdplatte etwas ausdampfen lassen bis das ganze Wasser verdunstet ist. Mehl mit Grieß, Salz und Muskat mischen. Die Kartoffeln (noch heiß) zerdrücken oder durch die Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffelmasse etwas abkühlen lassen. Die Butter darauf verteilen, das Mehlgemisch und ein Ei beigeben und alles zu einem Teig verkneten.

    Teil 2
    Zubereitung

    Den Kartoffelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (oder einem Glas) Kreise ausstechen (ca. 10cm Durchmesser). Danach in der Mitte etwas Powidl auftragen und die Tascherl zuklappen, fest andrücken und mit einem Teigrad oder einer Gabel die Ränder verschließen.

    Teil 3
    Garen

    Salzwasser zum Kochen bringen und die Taschen bei geringer Hitze so lange kochen bis sie an der Oberfläche schwimmen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Butter schmelzen und Brösel darin goldgelb rösten, Kristallzucker zugeben und schmelzen lassen. Die Tascherl mit einer Lochkelle aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und in der Bröselmischung wenden. Mit Staubzucker bestreut und servieren.

    Anmerkung

    Das Gericht ist in sich perfekt und bedarf keiner Beilage!


    Powidltascherl, Kartoffel und Zwetschge gepaart im Genuss

    Powidl? Was ist das? Es handelt sich um einen dick eingekochten Brei aus Zwetschgen (Pflaumen) der als Brotaufstrich oder in Süßspeisen Verwendung findet. Der Name Powidl ist in Österreich gebräuchlich für Pflaumenmus, Latwerge (in der Schweiz) oder dem hessischen Zwetschgenhonig! Im Gegensatz zur Marmelade oder Konfitüre wird Pflaumenmus traditionell nur durch Reduzieren ohne Gelier- und Konservierungsstoffe hergestellt.

    Powidl, das schwarze Gold der damaligen Zeit!

    Der Zwetschgenbaum, in meiner Kindheit, hatte viele Funktionen, er sorgte für genügend Frucht, er trug die selbst gebastelten Vogelhäuser und war mein Turn und Klättergerät. Er machte genug Arbeit, damit hatte ich aber wenig bis nichts zu tun, als Kind und er war für die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen verantwortlich! Die fürchterliche Furch vor dem Fürchterlichen? Ja, die reifen Früchte, sowohl am Baum, als auch am Boden, zogen massenhaft Wespen an. Ich kann Wespen bis heute nicht leiden. Ich weiß nicht mehr genau wie oft ich als Kind gestochen wurde, es war sehr oft.

    Powidl wurde damals gerne eingekocht, es war einfach, dauerte zwar lang, aber man konnte die schwarze Paste, vielseitig verwenden. Tagelang wurde gekocht, gekostet und abgefüllt. Der Duft verbreitet sich am ganzen Grundstück und in der Nachbarschaft. Manchmal roch es verbrannt. Mein Vater sagte immer, Oma macht schon wieder Schuhpaste, schwarz und zäh. Gegessen hat er sie dann aber doch! Wir wünschen gutes Gelingen und einen wunderbaren Genussmoment!


    Was dazu zu Powidltascherl?

    Wir reichen gerne Vanille Soße dazu oder essen sie einfach nur mit Butter und Mohn bzw. mit Butterbrösel. Alternativ machen wir auch Buchteln, anstelle der Powidltascherl. Wie man Buchteln selbst herstellen kann zeigen wir hier. ZUM REZEPT



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    graf manuel

    FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

    Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.


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    durchschnittliche Bewertung:
    • 5 / 5
    Anzahl Bewertungen:( 2 )
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      Zungenspitzengefühl

      Mhh lecker, echt fein dieses Rezept 🙂 LG Luisa

    • graf manuel

      Manuel Graf

      Mit Kartoffelteig sind wie uns am Liebsten, so kennen wir sie, so machen wir sie, so lieben wir sie!

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