Powidltascherl, Kartoffel und Zwetschge gepaart im Genuss

Powidl Tascherl Rezept
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Powidltascherl, Kartoffel und Zwetschge gepaart im Genuss

Powidl und Kartoffelteig, wenig Zutaten, viel Genuss!

Powidl? Was ist das? Es handelt sich um einen dick eingekochten Brei aus Zwetschgen (Pflaumen) der als Brotaufstrich oder in Süßspeisen Verwendung findet. Der Name Powidl ist in Österreich gebräuchlich für Pflaumenmus, Latwerge (in der Schweiz) oder dem hessischen Zwetschgenhonig! Im Gegensatz zur Marmelade oder Konfitüre wird Pflaumenmus traditionell nur durch Reduzieren ohne Gelier- und Konservierungsstoffe hergestellt.

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Zutaten


    Zubereitung

    Powidl und Kartoffelteig, wenig Zutaten, viel Genuss! Wenn die Zwetschgen reif waren hat Oma stundenlang eingekocht und danach diese himmlischen Taschen gemacht. Erinnerung an die Kindheit!

    Teil 1

    Für den Teig: Salzwasser zum Kochen bringen. Kartoffeln, schälen, vierteln und im Salzwasser weich kochen und abgießen. Im Topf auf der warmen Herdplatte etwas ausdampfen lassen bis das ganze Wasser verdunstet ist.

    Teil 2

    Mehl mit Grieß, Salz und Muskat mischen. Die Kartoffeln (noch heiß) zerdrücken oder durch die Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffelmasse etwas abkühlen lassen. Die Butter darauf verteilen, das Mehlgemisch und ein Ei beigeben und alles zu einem Teig verkneten.

    Teil 3

    Den Kartoffelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (oder einem Glas) Kreise ausstechen (ca. 10cm Durchmesser). Danach in der Mitte etwas Powidl auftragen und die Tascherl zuklappen, fest andrücken und mit einem Teigrad oder einer Gabel die Ränder verschließen.

    Teil 4

    Salzwasser zum Kochen bringen und die Taschen bei geringer Hitze so lange kochen bis sie an der Oberfläche schwimmen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Butter schmelzen und Brösel darin goldgelb rösten, Kristallzucker zugeben und schmelzen lassen. Die Tascherl mit einer Lochkelle aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und in der Bröselmischung wenden. Mit Staubzucker bestreut und servieren.

    Anmerkung

    Das Gericht ist in sich perfekt und bedarf keiner Beilage!


    Ich habe das Kochen von meiner Oma gelernt. Seit meiner Kindheit stehe ich gerne am Herd und koche diverse Rezepte aus Omas Rezeptbuch, versuche Neues und experimentiere gerne. Manches gelingt oder auch nicht!

      Rezept Bewertung

      durchschnittliche Bewertung:
      • 5 / 5
      Anzahl Bewertungen:( 2 )
      • Zungenspitzengefühl

        Mhh lecker, echt fein dieses Rezept 🙂 LG Luisa

      • Manuel

        Mit Kartoffelteig sind wie uns am Liebsten, so kennen wir sie, so machen wir sie, so lieben wir sie!

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