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Wiener Reisfleisch in 80 Minuten, das Rezept einfach erklärt, die Geschichte erzählt!


Reisfleisch, Risotto, was jetzt? Woher kommt das Wiener Reisfleisch, was ist so besonders an dem Gericht, Fragen über Fragen, wir beantworten!


  • Vorb.
    20 Min
  • Kochen
    60 Min
  • Port.
    4
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Reisfleisch Schwein Rezept, Wiener Reisfleisch

Für das Rezept brauchen wir:

Zutaten

Nährwerte

Angaben sind Richtwerte!

  • pro 100 g
  • Kalorien
    520 kcal

    Zubereitung

    So wird es gemacht, das Wiener Reisfleisch, es gibt auch regionale Abwandlungen und es kann auch mit anderen Fleischsorten zubereitet werden.

    Teil 1
    Vorbereitung

    Zwiebel sowie Knoblauch schälen und klein schneiden. In einem Topf das Schmalz zerlassen (oder das Öl erhitzen). Die Zwiebel goldbraun rösten, paprizieren (Paprikapulver zugeben und mitrösten, nur kurz, sonst wird es bitter!). Tomatenmark zugeben und ebenfalls mitrösten. Das Fleisch sowie die Gewürze beigeben und etwa 20 bis 25 Minuten rösten. Immer wieder umrühren.

    Teil 2
    Garen

    Mit Weißwein ablöschen, den Reis zugeben und mit 500 ml Suppe (Brühe) aufgießen und alles gut vermengen. Alles kurz aufkochen lassen und danach erneut, mit geschlossenem Deckel, bei kleiner bis mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Der Reis sollte die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Mit Salz, Pfeffer sowie Kümmel abschmecken. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Reisfleisch auf einem Teller anrichten, mit Petersilie und/oder Parmesan bzw. Paprikastreifen garnieren.

    Anmerkung

    Als Beilage empfehlen wir etwas Salat. Blattsalate, Tomaten oder Gurkensalat eignen sich wunderbar. Mahlzeit!


    Wiener Reisfleisch, das Risotto des Österreichers!

    Reis, Schweinefleisch, Gewürze, unterschiedliche Konsistenzen und Aromen, genau das findet man im Wiener Reisfleisch. Gibt es ein Originalrezept? Wer hat es erfunden? Es gibt fast mehr Fragen als Antworten. Wir versuchen einige Fakten aufzuzeigen.

    Die Wiener Küche und das Reisfleisch!

    Es gibt viele Gerichte der Wiener Küche, die adaptiert wurden, aus fernen oder nahen Ländern stammen, so auch das Reisfleisch. Es wird von der Wiener Küche beansprucht, kommt aber ursprünglich aus dem vorderen Orient, der Heimat der Reis-Eintöpfe. Wien hat eine lange und aufregende Belagerungsgeschichte, Eroberungen wurden versucht, abgeschmettert, was blieb, sind viele Speisen, die sich bis heute halten.

    Im Laufe der Jahre wurden die Gerichte ein „gewienert“, angepasst und als eigene Kreation beansprucht. Kann stimmen, mag sein, Wien ist ein multikultureller, kulinarischer Schmortopf. Das Wiener Reisfleisch wird auch oft als regionale Speise von Ungarn oder Serbien bezeichnet, es ähnelt dem italienischen Risotto.

    Der Reis und seine Konsistenz

    Da gibt es viele Meinungen und Varianten. Viele Wiener Gastronomen schwören auf eine sämige Konsistenz des Gerichtes, der Reis muss saftig und aromatisch über den Gaumen gleiten. Andere Köche verfolgen eher die orientalische Variante und sorgen für eine ausgewogene Trockenheit des Gerichtes, in dem sie dafür sorgen, dass jedes Reiskorn für sich alleine knackig und bissfest ist.

    Kann man das Gericht aufwärmen?

    Ja, dazu ein einfaches „JA“, es ist fast wie bei Gulasch, je öfter man es erwärmt, desto besser wird es. Man sollte das Reisfleisch allerdings nicht zu oft erwärmen, das tut dem Reis nicht gut. Er wird immer weicher und weicher, irgendwann ist er einfach zerkocht. Sollte das Gericht beim Aufwärmen zu trocken sein, einfach etwas Suppe aufgießen und mit Salz bzw. Pfeffer erneut abschmecken!


    Was dazu zum Wiener Reisfleisch?

    Wir servieren gerne etwas Salat, Blattsalat, Tomatensalat oder unseren beliebten Gurkensalat mit Rahm. Wie man den Gurkensalat selbst herstellen kann, zeigen wir hier.  ZUM REZEPT.

    Reisfleisch Schwein Abbildung 1


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    graf manuel

    FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

    Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.


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      Hermann Halter

      Manchmal ist es gut etwas über die Geschichte zu wissen, man sieht dann einiges in einem anderen Licht! LG

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