Rahmfisolen, Knacker, Sterz – Klassiker der Österreich-Küche?

Rahmfisolen Knacker Sterz Rezept
  • Vorarbeit
    20 Min
  • Kochzeit
    20 Min
  • Portion
    4
  • Besuche
    64

Rahmfisolen, Knacker, Sterz? Was zur Hölle ist das?

Andere Länder, andere Bezeichnungen, Fisolen, Knacker und Sterz schnell und einfach erklärt. Das Gericht ist ein schnell und einfach zubereiteter Gaumenschmaus. Frische und einfache Zutaten kombiniert in einem kulinarischen Gedicht. Wir wünschen gutes Gelingen!

Was sind Fisolen?

Fisolen ist die österreichische Bezeichnung für “Grüne Bohnen”, “Schnittbohnen” bzw. “Gartenbohnen”. Scherzhaft werden sie in manchen Regionen als “VIEHSOLEN” bezeichnet bzw. geschrieben!

Was sind Knacker?

In Österreich bezeichnet man kleine Extrawürste als Knackwurst bzw. Knacker. Es ist eine Brühwürste aus Brät von Rind- und Schweinefleisch und Speck. Die Knacker wird in Wien auch scherzhaft als Beamtenforelle bezeichnet. Der Ausdruck soll auf die bescheidenen Einkünfte von Beamten hinweisen.

Was ist Sterz? (Erdäpfel bzw. Kartoffelsterz)

Beim Erdäpfelsterz bzw. Kartoffelsterz werden gekochte, geschälte Erdäpfel (Kartoffeln) kalt fein gerieben und anschließend mit diversen Zutaten, von Region zu Region unterschiedlich, gemischt und anschließend in der Pfanne mit Butter oder Schmalz gebraten bzw. gebacken.

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Zutaten

Zubereitung

Das Rezept vereint beliebte und einfache Zutaten der österreichischen Küche zu einem Klassiker. Wir wünschen gutes Gelingen!

Teil 1

Der Sterz: Erdäpfel (Kartoffel) kochen und schälen. Zwiebel schälen und fein schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen, Erdäpfel etwas zerdrücken oder klein schneiden und mit Salz abschmecken. Die Masse in der Pfanne rösten, zusammendrücken, öfters wenden und erneut zusammendrücken. Vorgang immer wiederholen und den Sterz goldbraun fertig backen!

Teil 2

Die Fisolen (grüne Bohnen) waschen, putzen, die Enden abschneiden und (wenn vorhanden) die Fäden entfernen. Die Fisolen in 2 bis 3 cm lange Stücke schneiden. Danach die Fisolen in reichlich Salzwasser einige Minuten bissfest kochen. Die Fisolen abseihen, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Teil 3

In einem Topf Butter schmelzen, Mehl darüber stauben und etwas anrösten. Mit Rindsuppe (Brühe) aufgießen und unter ständigem Rühren eine sämige Soße zaubern. Den Sauerrahm (saure Sahne) durchrühren und der Soße zugeben. Alles gut vermengen und aufkochen lassen. Die gekochten Fisolen unterrühren, mit Salz und Pfeffer sowie einem Spritzer Apfelessig abschmecken. Sollte die Soße zu dick werden mit etwas Suppe (Brühe) aufgießen und verdünnen.

Teil 4

Die Knacker (Wurst) halbieren, diagonal einschneiden (siehe Bild) und in einer Pfanne mit Butter oder etwas Öl braten bis der gewünschte Röstgrad erreicht ist. Fisolen, Sterz und Knacker am Teller anrichten und servieren. Fertig!

Anmerkung

Eine Beilage ist nicht nötig. Wer mag kann aber marinierten Blattsalat oder Tomatensalat servieren!

Ich bin ein Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und das Leben der Menschen. Ich rede über Genuss, Nostalgie und Lifestyle! Ich berichte von Allem was bei uns so auf den Tisch kommt, was schief ging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben!

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Rezept Bewertung

durchschnittliche Bewertung:
  • 5 / 5
Anzahl Bewertungen:( 1 )
  • Helga Walterlos

    Wir geben zum Schluss noch etwas Dill über die Fisolen. Das verleiht noch etwas Kick. Ja, Ja, ich weiß Dill ist immer so eine Sache, man muss es mögen. LG

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