AUFUNSERE ART

Backhendl, des Österreichers Huhn in der Panade, einfache aber ehrliche Küche!


Backhendl oder das Backhuhn, oft gegessen, aus der Wiener Küche nicht wegzudenken! Es schmeckt und ist saftig! Es bleibt die Frage der Haut!


  • Vorb.
    15 Min
  • Kochen
    25 Min
  • Port.
    4
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Backhendl Rezept

Für das Rezept brauchen wir:

Zutaten

Nährwerte

Angaben sind Richtwerte!

  • pro 100 g
  • Kalorien
    650 kcal

    Zubereitung

    Backhendl ist in Österreich sehr beliebt und verbreitet. Die Wiener, die Steirer und viele andere Bundesländer beanspruchen es als ihre Spezialität.

    Teil 1
    Vorbereitung

    Die Hühner waschen und trocken tupfen. Das Huhn zerlegen. Dazu die Flügel und Keulen abtrennen. Die Brust vom darunterliegenden Knochen herauslösen. Die Flügel und Keulen am Gelenk zerteilen (halbieren). Bruststücke halbieren. Kleinere Teile werden schneller gar und die Panade verbrennt nicht. Die Haut vom Fleisch abziehen. Das Fleisch salzen, pfeffern und panieren. Dazu Mehl und Brösel (Paniermehl) in je eine Schüssel geben.

    Teil 2
    Garen

    Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und verquirlen. Das Fleisch im Mehl wälzen, in Ei tauchen, etwas abtropfen lassen und in den Brösel (Paniermehl) wälzen. In einer Pfanne reichlich Öl oder Schmalz (mindestens 1 -. 2 cm) erhitzen und das Fleisch schwimmend bei kleiner Hitze ca. 8-10 Minuten langsam backen. Das Fleisch wenden und erneut 8-10 Minuten fertig backen. Fleisch herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen, um das überschüssige Fett zu entfernen. Zitrone in Scheiben schneiden oder vierteln und mit dem gebackenen Hendl servieren. Fertig!

    Anmerkung

    Als Beilage empfehlen wir Kartoffel - Gurken Salat oder Kartoffeln. Mahlzeit!


    Backhendl, mit oder ohne Haut? Das ist hier die Frage!

    William Shakespeare würde sagen: „Mit oder ohne Haut, das ist hier die Frage“ Bei der Antwort scheiden sich die Geister. In manchen Regionen schwört man auf das Huhn mit Haut, in anderen Regionen wieder mag man die Haut so gar nicht! Wir bereiten das Backhendl immer ohne Haut zu! Wir empfinden es als besser, angenehmer beim Essen und nicht so extrem fett. Die Haut wird beim Backhuhn nicht knusprig wie beim Braten, sondern schlabbrig.

    Das Wiener Backhuhn und seine Geschichte!

    Das Wiener Backhendl (auch bekannt als Wiener Backhuhn) ist seit dem 18. Jahrhundert eine Spezialität der Wiener Küche. Dieses köstliche Gericht besteht aus vorbereiteten und gewürzten Teilstücken vom Huhn, die paniert und frittiert bzw. in der Pfanne ausgebacken werden.

    Im beginnenden 19. Jahrhundert war das Backhuhn das kulinarische Symbol des Wohlstands der Aristokratie und des gehobenen Bürgertums. Es galt als Inbegriff der feinen Wiener Küche und war diesen privilegierten Schichten vorbehalten. Ursprünglich wurde das Huhn vor dem Backen vollständig entbeint und mit einem Fleischhammer flachgeklopft. Dadurch konnte es in einer Pfanne gebacken werden. Die knusprige Haut war ein wesentlicher Bestandteil des Gerichts.

    Heute werden Hühnerviertel (Brust, Haxe und Flügerl) vorbereitet. Die Haut bleibt dabei erhalten. Die Stücke werden gesalzen, in Mehl gewälzt, durch gequirltes Ei gezogen und schließlich in Semmelbröseln paniert. Anschließend werden sie in reichlich Butterschmalz oder Öl ausgebacken. Traditionell gehören auch Leber, Herz und Magen zum Gericht, die ebenfalls paniert und gebacken werden. Die Innereien sind heute nur noch selten am Teller zu finden!

    Das Backhendl wird mit frittierten Petersiliensträußchen, geachtelten Zitronen und Blattsalat oder Erdäpfelsalat serviert. Manchmal auch mit Salzerdäpfeln. Das Wiener Backhendl ist ein zeitloses Gericht, das die Wiener Küche und ihre kulinarische Geschichte wunderbar repräsentiert.


    Was dazu zum beliebten Backhendl?

    Als Beilage empfehlen wir unseren beliebten Kartoffel-Gurken Salat. Wie man diesen Salat zubereiten kann, zeigen wir hier. ZUM REZEPT

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    graf manuel

    FOOD JOURNALIST | AUTOR | GRÜNDER von aufunser.art

    Ich bin FOOD Journalist, Mitglied beim WJC - Wiener Journalisten Club, Ausweis Nummer: 4796, Hobbykoch und Gourmet. Ich interessiere mich für Rezepte aus der Vergangenheit und schreibe über Genuss, Nostalgie und Lifestyle, berichte von allem, was bei uns so auf den Tisch kommt, was schiefging, was erfolgreich war und was wir gelernt haben! Kulinarik begeistert mich seit vielen Jahren. Die Erfahrung bekam ich durch Lesen, Experimentieren und jahrelanges Üben in der heimischen Küche. Ich besuche kulinarische Veranstaltungen, Lokale, Gastrobetriebe und schreibe über die gemachten Erfahrungen.


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    Anzahl Bewertungen:( 1 )
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      Patrik Gerner

      Aus unserer Sicht gibt es nur eine Variante! OHNE HAUT! LG

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